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Die Vuvuzela erlangte hierzulande besonders nach der WM in Südafrika Bekanntheit. Sie ist ein trompetenähnliches Instrument, das für europäische Ohren ein nervendes und eintöniges Geräusch erzeugt. Dadurch, dass sie in afrikanischen Ländern bei den Spielen von vielen Leuten im Stadion verwendet werden, übertönen sie alles und lassen somit keine emotionale, akustische Stimmung aufkommen. Darum wurden Vuvuzelas von einigen deutschen Bundesligisten in ihren Stadien verboten und sind auch generell in allen Wettbewerben der UEFA verboten.
Schon während der WM 2010 in Südafrika bekam die Vuvuzela ihre Feinde, so machte sich zum Beispiel Günther Netzer über sie lustig.

Mit dem Begriff Vorteil ist in diesem Fall eine Entscheidung des Schiedsrichters gemeint. Immer dann, wenn ein Spieler gefoult wird, wird das Spiel in der Regel vom Schiedsrichter unterbrochen, es sei denn, es bleibt weiterhin die Mannschaft im Ballbesitz, dessen Spieler gefoult wurde. Da sich daraus dann eine gute Torchance ergeben kann, wird der Mannschaft Vorteil gegeben. Das heißt aber nicht, dass die Strafe des foulenden Spielers entfällt. Sobald die nächste Spielunterbrechung kommt, kann der foulende Spieler eine Karte vom Schiedsrichter bekommen.

Unter Vorschecking versteht man nichts anderes als Pressing, eine Mannschaft versucht dabei also im Kollektiv, das gegnerische Team ständig unter Druck zu setzen. Damit erhofft man sich, dass der Gegner den Ball schnell verliert. Nachteile bei intensiven Vorschecking, oder auch Forechecking, sind die konditionellen Belastungen.

Wenn ein Spieler den Ball direkt aus der Luft annimmt und einen Schuss abgibt, spricht man von einem Volleyschuss. Um einen kontrollierten Volleyschuss abzuliefern, der genau auf das Ziel trifft, ist viel Ballbeherrschung aber auch viel Glück dabei. Nicht umsonst geht so ein Schuss meistens neben das Tor. Sollte der Schuss aber aufs Tor fliegen, dann wird der Ball für den Torwart sehr gefährlich, weil er schnell und daher schwer zu kontrollieren ist. Oft kann der Torwart den Ball nur noch abprallen und zur Ecke klären. Wenn der Ball nach vorne abgeprallt wird, kann ein Stürmer ein Abstauber-Tor machen.

Ein Schiedsrichter ist im Fußball nie alleine. Zum einen hat er immer zwei Linienrichter bei sich, dessen Aufgabe zum Großteil die Überwachung der Abseits-Positionen ist, zum anderen hat er aber auch immer den vierten Offiziellen beziehungsweise den vierten Schiedsrichter bei sich. Das ist der Mann, der die Einwechslungen von neuen Spielern vollzieht und darauf achtet, dass die Trainer innerhalb ihrer Coaching-Zone bleiben und niemanden beleidigen. Des Weiteren gibt er eine Empfehlung über die Länge der Nachspielzeit ab und springt für den Schiedsrichter ein, falls dieser sich verletzten sollte.

Ein Verteidiger ist ein Spieler, der sich der in der Abwehr einer Mannschaft befindet. Er ist also ein defensiver Spieler, der hauptsächlich die Aufgabe hat, den gegnerischen Angriff zu stören und ihn daran zu hindern, zu einer guten Torchance zu gelangen. Es gibt sowohl Außenverteidiger als auch Innenverteidiger, wobei die Qualitäten dieser beiden Spielerarten unterschiedlicher Natur sein müssen. Ein Außenverteidiger kommt häufig auch über die Seiten offensiv zum Einsatz und sollte möglichst gute Flanken schlagen können, aber gleichzeitig auch hinten präsent sein. Ein Innenverteidiger ist noch defensiver und ist in der Regel nur bei Standards vorne anzutreffen, da er in der Regel sehr groß und damit gefährlich beim Kopfballspiel ist.

Von einer Verschiebung spricht man im Fußball dann, wenn ein Team sich im Kollektiv hin und her bewegt. Das kann zum Beispiel die Viererkette sein, die der gegnerischen Mannschaft durch das Verschieben die Räume verschließt und so verhindert, dass sie genügend Anspielstationen zum Passen haben. Das Verschieben ist enorm effektiv, wenn es richtig gemacht, allerdings kostet es auch sehr viel Kondition. Der Gegner muss dann geduldig sein und darauf hoffen, dass in der Verschiebung bald eine Lücke auftritt. Aus diesem Grund sieht man manchmal, eine Mannschaft ständig den Ball zwischen den Seiten wechselt. Dies hat eben jenen Zweck, dass der Gegner, irgendwann beim Verschieben eine Lücke lässt.

Wenn ein K.O.-Spiel nach der regulären Spielzeit Unentschieden ist, dann muss es eine Verlängerung geben, in der ein endgültiger Sieger ermittelt wird. Eine Verlängerung wird, wie die reguläre Spielzeit, in zwei Halbzeiten aufgeteilt, wobei die Halbzeitlänge mit je 15 Minuten deutlich kürzer ist als eine reguläre Halbzeit. Steht es nach der Verlängerung immer noch Unentschieden, dann geht es in das Elfmeterschießen. Sollte innerhalb der Verlängerung ein Team den Führungstreffer erzielen, kann das andere Team bis zum Ende der Verlängerung noch ausgleichen. Das war nicht immer so, denn es gab eine Zeit lang auch das Golden Goal, nach der Regel war automatisch das Team der Sieger, welches das erste Tor in der Verlängerung erzielte.