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Jedes Trainerteam hat verschiedene Trainer, die ihre eigenen Kompetenzen haben. Ganz wichtig ist immer der Torwarttrainer, da er sich einen großen Zeitanteil im Training einzig und allein den Torhütern widmet.
Er macht mit den Torhütern also eine Art Einzeltraining und ist auch der erste Ansprechpartner für den Cheftrainer, wenn es darum geht, welcher Torhüter im Tor stehen soll und wer als Nummer 2 auf der Ersatzbank sitzen sollte. Der Cheftrainer holt sich hier die Empfehlung, entscheidet am Ende aber selbst.

Eine Tätlichkeit ist ein Vergehen im Fußball, welches zwingend die rote Karte zur Folge hat. Bei einer Tätlichkeit schubst ein Spieler den Gegenspieler stark, kneift ihn oder schlägt ihn sogar. Tätlichkeiten kommen leider häufiger im Fußball vor als man vermuten könnte.
Durch den hohen Druck und dem Kampfgeist, den ein Spieler im Spiel erlebt, entscheidet man sich in hitzigen Situationen falsch oder lässt sich sogar provozieren. Tätlichkeiten sind die einzigen Vergehen, die auch nach dem Spiel noch anhand eines Videobeweises bestraft werden können.

Eine Trophäe ist der Oberbegriff einer materiellen Auszeichnung, die man beim Sieg eines Wettbewerbes oder in seltenen Fällen auch eines einzelnen Spiels erhält. Sie kann in Form eines Pokals, einer Medaille oder auch einer Schale ausgegeben werden. Besondere Trophäen werden als Wanderpokal vergeben, so zum Beispiel auch die deutsche Meisterschale. Als Erinnerung bekommt jeder Verein, der jemals Meister wurde, allerdings einen Nachbau. Dies wird auch beim WM-Pokal und den meisten anderen Wettbewerben so gehandhabt, da es viel zu teuer wäre, solch eine wertvolle Schal bei jedem Wettbewerb neu zu erschaffen.

Die Trillerpfeife ist ein Utensil des Schiedsrichters, der dieses benötigt, um bei seinen Entscheidungen gehört zu werden. Mit der Trillerpfeife wird das Spiel angepfiffen, sowie zu den Halbzeitpausen und zum Ende abgepfiffen. Außerdem erfolgt ein Pfiff bei einem Foulspiel sowie nach jedem Tor. Die Trillerpfeife im Sport ist keine Erfindung des Fußballs, sondern des Rugbys.

Das Trikot ist das Oberteil der sportlichen Bekleidung eines Fußballspielers. Es ist meist sehr farbig gehalten und trägt im Profibereich (auch immer mehr im Jugendbereich) ein Sponsorenlogo auf der Brust. Es dient hauptsächlich dazu, einen Spieler einem Team zuzuordnen, weshalb jeder Spieler einer Mannschaft das selbe Trikot tragen muss, mit Ausnahme des Torwarts. Zusätzlich sind die Trikots aus einem besonderen und atmungsaktiven Material, welches angenehmer zu tragen ist als zum Beispiel ein T-Shirt aus Baumwolle.

Ein Transfer bezeichnet einen Spielerwechsel, dabei wechselt ein Spieler von einem Verein zu einem anderen Verein. Dies ist immer dann von Vorteil, wenn sich ein Spieler bei einem Verein nicht wohl fühlt oder selten spielt und er bei einem anderen Verein mehr Spielzeit bekommen würde. Oft sind es aber auch Stammspieler, die von einem Verein weg gehen und dann zu einem besseren Verein wechseln, wo sie sich mehr Titelchancen und unter Umständen auch mehr Geld erhoffen. Ein Transfer wird vom Sportdirektor (Manager) vollzogen, wobei der Trainer bei der Spielerwahl ein Wort mitzureden hat. Der Sportdirektor regelt aber alles vertragliche und handelt mit dem Sportdirektor der Gegenseite Details wie die Ablösesumme aus. Eine Ablösesumme wird nur dann fällig, wenn der Spieler sich noch in einem gültigen Vertragsverhältnis befindet. Ist der Vertrag ausgelaufen, ist auch der Spieler ablösefrei, häufig bekommt er stattdessen aber ein Handgeld.

Der Trainer ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Mannschaft. Er ist es, der die Taktik wählt, das Training leitet und entscheidet, welcher Spieler spielen wird und welcher Spieler nur Ersatzspieler sein wird. Des Weiteren hat der Trainer bei der Kaderplanung und den Transfers ein Wort mitzureden, muss sich häufig aber auch der meisten Verantwortung stellen, wenn es mal schlecht läuft. Es gibt viele verschiedene Trainerarten, die auf unterschiedliche Faktoren und Taktiken Wert legen. Eine Sonderform des Trainers ist der Spielertrainer, das ist ein Trainer der gleichzeitig auch als Spieler auf dem Feld agiert, was im Profibereich aber extrem selten vorzufinden ist. Außerdem agiert ein Trainer nie alleine, sondern er hat stets mindestens einen Co-Trainer an seiner Seite sowie Konditionstrainer, Torwarttrainer, Motivationstrainer und unter Umständen auch Mentaltrainer.

Der Torwart ist dafür zuständig, zu sorgen, dass die gegnerische Mannschaft kein Tor erzielt. Dazu steht der Torwart die meiste Zeit zwischen den Pfosten oder innerhalb des eigenen Strafraums und bewacht seinen „Kasten“. Da diese Aufgabe unter Umständen besonders schwer sein kann, hat der Torwart das Sonderrecht, den Ball auch mit der Hand berühren zu dürfen, allerdings nur innerhalb des Strafraums. Darum hat ein Torhüter auch stets Torwarthandschuhe an, die zum einen vor Schmerz schützen und zum anderen mit einem besonderen Material für guten Grip sorgen, so dass die Bälle gut an den Händen haften. Ein moderner Torwart steht nicht mehr nur im eigenen Tor, sondern spielt auch im Spielaufbau eine besondere Rolle, so bietet er sich auch immer wieder als Passstation an, wenn die eigene Mannschaft im Ballbesitz ist und zum Beispiel unter Pressing des Gegners steht.

Als Torschütze wird jener Spieler bezeichnet, der den Ball als letztes berührt hat, bevor der Ball die Torlinie überquert hat. Dabei ist aber entscheidend, dass man den Ball auch kontrolliert hat, wenn der Ball nur an einem abgefälscht wurde, kann der Fußballverband unter Umständen den Spieler zum Torschützen ernennen, der den Ball auch geschossen hat. Sollte ein Spieler den Ball ins eigene Tor befördern, gilt er als Eigentor-Schütze und wird auch so in den offiziellen Spieldaten aufgeführt. Stürmer sind naturgemäß häufiger Torschütze und tragen sich somit auch mehrmals in der Torschützenliste ein. Am Ende der Saison eines Wettbewerbs wird dem Torschützenkönig ein Preis überreicht. Torschützenkönig wird der Spieler, der innerhalb einer Saison die meisten Tore erzielt hat.

Als Torraum wird der Bereich bezeichnet, der um das Tor herum gezogen wird. Er fängt 5,5 Meter entfernt vom Pfosten an, ragt 5,5 Meter in das Spielfeld rein und wird symmetrisch bis zum anderen Pfosten zu Ende gezeichnet. Wie auch alle anderen Bereiche im Spielfeld, hat der Torraum eine besondere Bedeutung. Zum einen muss der Ball bei einem Abstoß innerhalb des Torraumes liegen, zum anderen muss der Schiedsrichter besonders in diesem Raum darauf achten, dass der Torwart nicht unsportlich in Bedrängnis gebracht wird.