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Zum einen gibt es im Fußball die Mauer, die von mehreren Spielern bei einem gegnerischen Freistoß gebildet wird und zum anderen gibt es noch den Begriff Mauern. Dieser hat, ähnlich wie die Freistoßmauer, mit dem Verteidigen zu tun, wird oft aber abfällig über Mannschaften gesagt, die wenig oder gar nicht am Spielgeschehen teilnehmen, sondern sich nur auf die Defensive konzentrieren.
Über diese Mannschaften sagt man, dass sie mauern und spricht teilweise auch von „Beton anrühren“. Doch auch mit dieser Spielweise kann man große Titel gewinnen, wie unjüngst der FC Chelsea im Champions League Finale gegen Bayern München unter Beweis gestellt hat. In der Regel sind es aber eher spielschwächere Teams, die zum Mauern greifen oder es handelt sich um einen knappen Vorsprung und die Spielzeit steht kurz vor Ende. Dann mauern auch große, spielstarke Mannschaften.

Ein Mittelfeldspieler kann im Mittelfeld seiner Mannschaft mehrere Aufgaben übernehmen. In der Regel gibt es offensive Mittelfeldspieler, defensive Mittelfeldspieler und Mittelfeldspieler für linksaußen und rechtsaußen, welche als Flügelspieler auflaufen können. Ein offensiver Mittelfeldspieler interpretiert seine Rolle meistens als Zehner, er verteilt die Bälle und zieht die Fäden im Angriff. Ein defensiver Mittelfeldspieler ist meist ein Sechser, der hinten für Absicherung sorgt, aber auch mit guten Pässen die Angriffe einleiten kann. Die Flügelspieler im Mittelfeld sorgen auf den Außenseiten des Spielfeld für Wirbel, sie sind meist schnell und zeichnen sich durch gute Flanken aus, die sie in den gegnerischen Strafraum schlagen können. Oftmals ziehen die Flügelspieler aber auch nach innen in die Nähe vor das gegnerische Tor und kommen dort selbst zum Torabschluss.

Mit dem Mittelfeld kann man im Fußball zwei Dinge meinen. Zum einen kann man das mittlere Drittel des Spielfelds meinen, welches allgemein als Mittelfeld bekannt ist, aber auch den Mannschaftsteil eines Teams, welches taktisch gesehen im Mittelfeld agiert. Der Mittelfeld-Teil einer Mannschaft besteht in der Regel aus defensiven Mittelfeldspielern, die eher defensive Aufgaben zur Absicherung vor der Abwehr übernehmen, aus offensiven Mittelfeldspielern, die die Bälle im Angriff verteilen sollen und aus Links-/Rechtsaußen Spielern, die mit Flankenläufen die Stürmer versorgen sollen. Im mittleren Teil des Spielfeld spielt sich oft der größte Teil des Spiels ab, da es hier für beide Mannschaften relativ ungefährlich ist, versucht man, den Ball nicht weiter in die eigene Abwehr zu bekommen.

Der Mittelkreis ist ein in der Mitte des Spielfelds angebrachter Kreis mit einem Punkt in der Mitte. Da hier zu Beginn einer jeden Halbzeit und bei jeder Fortsetzung des Spiels (nach einem Tor) der Ball wieder ins Spiel gebracht wird, spricht man auch von einem Anstoßkreis. Während des Anstosses darf sich kein anderer Spieler, außer die zwei Spieler, die den Anstoss ausführen, im Mittelkreis befinden. Der Mittelkreis ist 9,15 Meter breit und 9,15 Meter lang, diese krumme Zahl kommt von der Maßeinheit Yard, was exakt 10 Yard entspricht.

Eine Mauer ist eine aus Spielern gebildete Reihe bei einem Freistoss. Dabei positioniert sich die Mauer immer zwischen der Position, an der der Freistoß ausgeführt wird und dem Tor. Dabei ist es aber wichtig, dass die Mauer mindestens einen Abstand von 9,15 Meter zum Ball hat. Diese Mauer dient dazu, es dem Freistoß-Schützen schwerer zu machen, den Ball ins Tor zu befördern. Er muss dann entweder versuchen, durch eine kleine Lücke der Mauer zu schießen oder den Ball drüber oder drum herum zu zirkeln. Wenn der Freistoß eher seitlich vom Tor ausgeführt wird, wird die Mauer benötigt, um den Freistoß-Schützen an einer guten Flanke zu hindern, der Schütze versucht in diesem Fall, den Ball mit einer Bananenflanke zu den Mitspielern zu flanken, die mit einem Kopfball gut an den Ball kommen können.

Da es im Fußball immer begehrte Spieler gibt, die noch bei einem anderen Verein unter Vertrag stehen, aber gerne zum interessierten Verein wechseln würden, müssen diese Spieler aus dem Vertrag heraus gekauft werden. Dabei richten sich die Mannschaften nach einem gewissen Marktwert, der nirgends fest geschrieben steht, sondern nur ein ungefährer Richtwert darstellt. Dieser Marktwert wird von vielen Faktoren beeinflusst, etwa der aktuellen Verfassung des Spielers, anhand des Alters und auch der Position. So ist ein Linksaußen-Verteidiger etwa bei gleicher Leistung wertvoller als ein Verteidiger auf der rechten Seite, da es auf dieser Position weit weniger Auswahl gibt. Der ermittelte Marktwert gilt dann als Verhandlungsbasis beider Vereine. Wenn ein Spieler kurz vor Ende der Vertragslaufzeit herausgekauft wird, kann man ihn oftmals weit unter dem Marktwert kaufen, da der abgebende Verein dann lieber weniger Geld verdient als ihn am Ende ablösefrei abgeben zu müssen.

Ein Mannschaftsführer wird auch gerne als Spielführer genannt und er stellt quasi den verlängerten Arm des Trainers da. Da ein Trainer während des Spiels nur bedingt Eingriff auf das Spiel nehmen kann, gibt es immer einen Mannschaftsführer, der die zuvor festgelegten Aufgaben des Trainers auf dem Spielfeld umsetzt beziehungsweise dafür sorgt, dass sie umgesetzt werden. Sinnvollerweise ist der Mannschaftsführer oftmals ein Verteidiger, da er von der Defensive aus am meisten Einfluss und den kompletten Überblick über das Mannschaftsspiel hat. Außerdem kann er sich so gleichzeitig als Abwehrchef beweisen.

Die Mannschaft stellt das Kollektiv der Einzelspieler dar. Insgesamt besteht eine Mannschaft aus elf Spielern, davon sind zehn Feldspieler und ein Torhüter vertreten. Während einem Spiel kann sich die Anzahl an Spielern reduzieren, nämlich immer dann, wenn es einen Platzverweis gibt. Aber auch mit einem Spieler weniger kann die Mannschaft gleich stark oder in manchen Fällen gar stärker spielen, denn für den fehlenden Spieler kämpfen die verbleibenden Spieler umso mehr. In so einem Fall spricht man von einer starken Mannschaftsleistung. Auch wenn eine Mannschaft ohne Einzelstars ein sehr gutes Team schlägt, spricht man von einem starken Kollektiv.

Ein Manndecker ist meist ein Verteidiger, der in der Defensive dafür sorgen soll, dass ein Gegenspieler stets gedeckt ist. Das Ziel von der Deckung ist es, dass der gegnerische Spieler nicht oder nur schwer anspielbar ist, da man im Falle eines Anspiels immer gleich parat wäre und dem Gegenspieler so wenig Freiraum wie wenig bieten würde. Eine etwas andere Art von Deckung ist die Raumdeckung, bei der der Verteidiger keinen direkten Gegenspieler zugeordnet bekommt. Neben den Verteidigern kann auch ein Sechser Manndecker-Aufgaben übernehmen.