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Jede Mannschaft darf in einem Pflichtspiel laut FIFA-Regel drei Spieler während des laufenden Spiels wechseln. Von Einwechslung spricht man, wenn ein Spieler frisch ins Spiel kommt. Der Spieler, der das Spiel verlassen muss, wird dementsprechend ausgewechselt. Welcher Spieler eingewechselt wird und zu welchem Zeitpunkt, entscheidet immer der Trainer zusammen mit seinem Trainerteam. Ein Wechsel kann taktische, aber auch verletzungsbedingte Ursachen haben. Vor einem Wechsel muss immer der Vierte Offizielle verständigt werden, der den Wechsel dann leitet. Die Ausnahme bildet ein Wechsel in der Halbzeitpause.

Wenn ein Spieler den Ball in das eigene Tor befördert, spricht man von einem Eigentor. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass es sich nur um ein Eigentor handelt, wenn der Spieler die Flugkurve des Balles richtungsweisend verändert hat. Wäre ein Schuss des Gegners beispielsweise ohnehin aufs Tor gekommen und wurde vom verteidigenden Spieler nur leicht abgefälscht spricht man nicht von einem Eigentor. Wird der Ball aber beispielsweise von außen hereingespielt und der verteidigende Spieler versucht, den Ball abzugrätschen, bringt ihn aber damit ins eigene Tor, spricht man dagegen von einem Eigentor. Es kommt hin und wieder vor, dass man in Spielberichten in den verschiedenen Medien auch verschiedene Spieler als Torschützen aufgelistet werden. Das kommt daher, weil es in manchen Fällen immer noch ein Streitthema ist, ob es sich nun um ein Eigentor oder nicht handelt.

Die Eckfahne markiert auf einem Fußballfeld die äußere Ecke. Die vier Eckfahnen sind an einer Stange befestigt und dienen zur Orientierung und werden häufig auch zum Jubeln bei einem Tor missbraucht. Auch wenn die Eckfahne den Schützen bei einem Eckball stören sollte, darf diese niemals aus dem Boden gezogen werden. Aufgrund von Verletzungsgefahren ist die Stange der Eckfahne nicht aus Metall oder ähnlichem, sondern aus leichtem Kunststoff, der bei einem Aufprall mit einem Spieler elastisch reagiert.

Der Eckball wird umgangssprachlich auch gerne Ecke genannt. Bei einer Ecke bzw. einem Eckball wird der Ball von der Eckfahne aus ins Spiel gebracht und zwar von der angreifenden Mannschaft. Eine Ecke bekommt man immer dann, wenn die gegnerische Mannschaft den Ball zuletzt berührt hat, als dieser die Torauslinie überquerte. Wird der Eckstoß ausgeführt, dann darf sich im Umkreis von 9,15 Meter kein gegnerischer Spieler befinden, um eine faire Hereingabe des Balles zu gewährleisten. Der Ball muss sich bei Ausführung der Ecke innerhalb des Viertelkreises an der Eckfahne befinden.

Wie der Freistoß auch, gehört der Eckball zu den Standardsituationen im Fußball. Sobald der Ball die Torauslinie überquert hat und der Ball als letztes von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft berührt wurde, gibt es einen Eckball für die angreifende Mannschaft. Der Ball wird in diesem Fall vom Punkt an der Eckfahne aus ins Spiel gebracht. Meist befinden sich die Mitspieler im Strafraum des gegnerischen Teams und warten darauf, den Ball ins Tor befördern zu können. Für die Ballreingabe eignet sich bei einem Eckball besonders die Bananenflanke.