C

Jede Mannschaft wird von einem Trainerstab geleitet, welcher verschiedene Kompetenzen in sich hat. Der Torhüter wird zum Beispiel von einem speziellen Torwarttrainer trainiert und die Fitness wird von einem Fitness-Trainer überwacht.
Für die Ergebnisse wird am Ende aber hauptsächlich der Cheftrainer verantwortlich gemacht. Darum entscheidet er letztendlich auch, welcher Torwart im Tor steht und wenn er der Meinung ist, die Fitness ist gut genug, dann wird das auch so berücksichtigt. Der Cheftrainer ist auch derjenige, der die Taktik, die Spielerwechsel und weiteres während dem Spiel festlegt. Auch was die Presse anbelangt, ist in der Regel fast nur der Cheftrainer im Fokus der Medien.

Cup ist die englische Bezeichnung für Pokal. Im englischen Fußball gibt es zum Beispiel den FA Cup und den League Cup. Auch in Deutschland gibt es einen Cup. Den DFB Pokal. Ein Pokalwettbewerb ist ein parallel zur laufenden Saison stattfindender Wettbewerb, der in der Regel im K.O.-Modus ausgetragen wird. Je nach Cup und Land gibt es Wettbewerbe, in denen es ein Hin- und ein Rückspiel gibt, der DFB Pokal in Deutschland bietet nur eine einmalige Chance ohne Rückspiel. Das Finale des „deutschen Cups“ wird traditionell im Berliner Olympiastadion ausgetragen.

Von einem Comeback spricht man im Fußball in zwei Fällen. Zum einen, wenn ein professioneller Fußballspieler lange Zeit abwesend war, beabsichtigt oder unbeabsichtigt wegen einer Verletzung und dann wieder zurück kommt und am Spiel teilnehmen kann. Ein Comeback kann aber auch eine ganze Mannschaft haben, wenn sie zum Beispiel im aktuell laufenden Spiel mit 3:0 zurück lag und schon als fast sicherer Verlierer fest stand, aber mit einem Doppelschlag das 3:2 macht und sich somit wieder ernsthafte Chancen auf einen Sieg erarbeitet haben.

Von einer Chance spricht man meistens im Fußball, wenn man in einer guten Ausgangslage steht, um ein Tor zu erzielen. Läuft ein Stürmer mit dem Ball etwa alleine auf den gegnerischen Torwart zu, spricht man von einer guten Torchance. Eine Chance kann aber auch aus einem Eckball oder einer beliebigen anderen Situation heraus entstehen. Erzielt eine Mannschaft viele Tore nach ihren Chancen, spricht man von einer guten Chancenverwertung. Hierzu gibt es interessante Statistiken, die zeigen können, wie gut eine Mannschaft mit den Nerven und im Abschluss ist.

Die Champions League wird auch gerne als die Königsklasse des europäischen Fußballs benannt. Es ist nämlich der höchste, internationale Wettbewerb, an der Vereinsmannschaften teilnehmen können. In eine Mischung aus Gruppen- und später K.O.-Phase wird der Champions League Sieger ermittelt. Bis auf das Finale wird jedes Spiel, auch die Gruppenspiele, in einem Hin- und Endspiel ausgetragen, wobei jedes Team ein mal das Heimrecht hat. Um sich für die Champions League zu qualifizieren, muss man je nach Land, in dem man sich befindet, Meister werden oder bestensfalls unter den ersten Vier am Ende einer Saison landen. Welches Land wie viele Startplätze und damit Teilnehmer schicken darf, hängt davon ab, wie viele Punkte dieses Land im Schnitt in den letzten 5 Jahren in der Champions League gesammelt hat.

Eine Catenaccio ist eine Taktik im Fußball und heißt aus dem italienischen übersetzt soviel wie Riegel. Genau genommen sind es in diesem Spielsystem zwei Riegel aus je 4 Abwehrspielern und 5 Mittelfeldspielern oder umgekehrt. In beiden Systemen gibt es nur einen Stürmer, weshalb man dieses System als sehr defensiv beschreiben kann. Ziel einer solch defensiven Taktik ist es, den gegnerischen Spielern im Angriff so wenig Räume wie möglich zu bieten und die gegnerischen Defensivspieler damit zu zwingen, nach vorne zu rücken. Dadurch erhält man selbst wiederum so viele Räume, dass man schnell mit einem Konter gefährlich werden kann. Bekannt wurde Catenaccio durch Helenio Herrera, der die Taktik als Trainer von Inter Mailand sehr erfolgreich angewendet hat. Dennoch wird dieses Spielsystem auch heute noch sehr selten verwendet.