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Ein Bankdrücker ist ein Spieler, der vorwiegend auf der Ersatzbank sitzt und weniger auf dem Spielfeld steht. Bankdrücker müssen nicht unbedingt schlechte Spieler sein, oft sind es alte Starts, die ausgedient haben oder junge Talente, die noch nicht den Durchbruch geschafft haben.
Wenn es sich beim Bankdrücker um einen Spieler im besten Fußballeralter befindet und dieser eigentlich topfit ist, wird er schnell unruhig und möchte eventuell zu einem anderen Verein wechseln.

Ein Befreiungsschlag ist ein Schuss, in dem ein Spieler der verteidigenden Mannschaft den Ball weit weg vom eigenen Tor befördert. Meist ist so ein Befreiungsschlag immer dann zu sehen, wenn die Mannschaft unter starkem Druck steht und das Einleiten eines Konters unmöglich scheint.
Normal sollte man einen Befreiungsschlag nur im äußersten Notfall tun, denn in der Regel gibt man damit den Ball wieder dem Gegner, der ihn nur weiter weg vom Tor wieder aufnimmt. Besser wäre es, die Gefahr spielerisch zu lösen, was aber in manchen Fällen nicht immer möglich. Für Mannschaften, die mauern, sind Befreiungsschläge typisch.

Die Blutgrätsche hat ihren Namen daher, da sie sehr brutal ist und der grätschende Spieler dabei nur den Gegenspieler im Auge hat und nicht ernsthaft versucht, an den Ball zu kommen. Wenn der Schiedsrichter dieses Foul als solches erkennt, muss er zwingend die rote Karte zücken und den entsprechenden Spieler vom Feld schicken.
Obwohl Blutgrätschen auch lange Sperren zur Folge haben und auch Nachteile für die eigene Mannschaft hat, sieht man sie hin und wieder. Dies ist aber meistens die Folge von einem sehr frustierenden Spiel, indem die eigene Mannschaft entweder keine Chance hat oder die Gemüter aufgrund eines hitzigen Duells schon aufgeheizt sind.

Wenn eine Mannschaft lange Zeit nicht im Ballbesitz ist, kann das entweder in ihrem Sinne sein oder sie möchten so schnell wie möglich selbst den Ball in ihren eigenen Reihen haben. Ersteres ist der Fall, wenn die Mannschaft in Führung liegt und nur noch am Verteidigen ist. Liegt die Mannschaft aber zurück und möchte schnellstmöglich ein eigenes Tor erzielen, muss sie sich den Ball erobern. Dies macht man entweder durch einen direkten Zweikampf oder durch geschicktes Pressing, durch das der Gegner zu Fehlpässen gezwungen wird.

Der Bundestrainer ist der Trainer der Nationalmannschaft. Er stellt die Mannschaft aus den seiner Meinung nach geeigneten Spielern her und trainiert mit ihnen zusammen kurz vor Freundschaftsspielen und Qualifikationsspielen. Während einer Europameisterschaft oder einer Weltmeisterschaft ist das Nationalteam ausnahmsweise länger zusammen und trainiert in einem Trainingslager. Dadurch, dass die Spieler wild aus verschiedenen Mannschaften zusammengewürfelt sind, ist es eine besondere Herausforderung, das Zusammenspiel dieser Spieler zu koordinieren. Da das jedoch bei anderen Nationalmannschaften ähnlich ist, hat der Bundestrainer dadurch keinen allzu großen Nachteil. Der aktuelle Bundestrainer heißt Joachim Löw, welcher zuvor unter Jürgen Klinsmann noch Co-Trainer war.

Die 1. Bundesliga ist die höchste deutsche Spielklasse im Fußball. Zusammen mit der 2. Bundesliga und der 3. Liga stellt sie den Profibereich im Fußball dar. Die erste Saison der 1. Bundesliga startete im Jahr 1963, Stand 2014 wurden 51 Saisons gespielt, in dieser Zeit spielten insgesamt 52 Teams im „Oberhaus“. Die ewige Bundesliga-Tabelle wird vom FC Bayern München angeführt, gefolgt von Werder Bremen, Hamburger SV, VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. Alle diese Mannschaften wurden auch schon mehrfach Deutscher Meister, was durch die höchste Punktzahl innerhalb einer Saison erreicht wird.

Oft veranstalten Fußballstars zum Abschluss ihrer aktiven Karriere sogenannte Benefizspiele. In solchen Spielen kommen die Einnahmen einem guten Zweck zugute, da diese Spiele oft auch im Fernsehen ausgestrahlt werden, kommt durch die Fernseheinnahmen ein großer Haufen Geld zusammen, der dann einem guten Zweck gespendet wird. Aber auch zu anderen Anlässen wie zum Beispiel einer aktuellen Katastrophe werden gerne Benefizspiele veranstaltet, um den Opfern unter die Arme zu greifen.

Die Bananenflanke hat ihren Namen ihrer Flugbahn zu verdanken, denn der Ball nimmt eine Flugkurve, die von oben aus betrachtet an eine Banane erinnert. Darum ist diese Flankenart vor allem bei Eckbällen zu sehen, da sich der Ball zuerst weiter von der Torauslinie entfernt und erst im Bereich des Fünfmeterraumes gefährlich nahe dem Tor nähert. Diesen Effekt erreicht man, wenn man den Ball eher außen als in der Mitte trifft und den Ball mit dem Innenrist mehr streichelt, aber dennoch genug Kraft ausübt, um einen gefährlichen Schwung zu erzeugen.

Jene Mannschaft, die den Ball in ihren eigenen Reihen hat, ist im Ballbesitz. Ballbesitz hat also immer die Mannschaft, von der ein Spieler gerade am Ball ist. Bei einem vollkommen ausgeglichenen Spiel hätte jede Mannschaft 50 % Ballbesitz, das ist aber in den wenigsten Fällen der Fall. Meist ist die spielerisch besser besetzte Mannschaft mehr im Ballbesitz, während die andere Mannschaft dann eher auf Konter Wert legt. Wer mehr Ballbesitz hat, ist nicht unbedingt die bessere Mannschaft.

Der Ball ist das Spielgerät im Fußball. Er ist kugelförmig, meist aus Leder und in Handarbeit gefertigt. Im professionellen Herrenbereich muss ein Fußball laut der FIFA folgende Eigenschaften erfüllen. Er muss einen Umfang von mindestens 68,5 cm und maximal 70 cm haben. Das Gewicht muss mindestens 410 Gramm betragen und darf nicht schwerer als 450 Gramm sein. Außerdem muss der Überdruck zwischen 0,6 und 1,1 bar liegen. Für den Jugendbereich und Amateur-Ligen gibt es keine feste Regeln, sondern nur Vorgaben des DFB, die aber meist umgesetzt werden.