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Die Auswechselbank ist eine meist überdachte Sitzgelegenheit am Spielfeldrand, auf der sich die Ersatzspieler und Vereins-Mitglieder befinden. In den oberen Ligen sind häufig sogar beheizte Sportsitze vorzufinden. Die Spieler warten darauf, bis der Trainer entscheidet, sie einzuwechseln. Es dürfen maximal 7 Ersatzspieler auf der Auswechselbank Platz nehmen, zusätzlich dürfen dort noch 8 weitere Personen sitzen. Meist sind das der Trainer, der Co-Trainer, der Mannschaftsarzt und weitere Funktionäre. Manchmal sitzt auch der Sportdirektor auf der Auswechselbank, was aber ganz von der Situation und der Persönlichkeit desjenigen abhängt.

Wenn der Ball das Spielfeld über die Seitenbegrenzungen hinaus verlässt, befindet sich der Ball im Aus. Je nachdem, wo der Ball ins Aus geraten ist und wer ihn zuletzt berührt hat, wird der Ball anders wieder ins Spielfeld gebracht. Hat der Ball die Seitenlinie überquert, hat diejenige Mannschaft einen Einwurf, die ihn nicht zuletzt berührt hat. Bei einem Aus hinter die Torlinie kommt es darauf an, wer den Ball zuletzt berührt hat. Hat die verteidigende Mannschaft den Ball absichtlich oder unabsichtlich hinter die Torlinie befördert, gibt es einen Eckball für die angreifende Mannschaft. Andernfalls hat die verteidigende Mannschaft einen Abstoß.

Von einem Aufsetzer spricht man, wenn der Ball nach einem Schuss oder einem Pass kurz vor dem Ziel aufspringt und in eine beliebige Richtung weiter springt. Besonders gefährlich kann dies bei einem Schuss auf das Tor werden, denn der Torhüter muss schnell reagieren und kann den Ball nicht so gut einschätzen. Des Weiteren kann der Ball unglücklich in eine andere Richtung drehen, so dass er womöglich am Torhüter vorbei ins Tor springt. Auch bei einem Pass können Aufsetzer gefährlich werden, da die Mitspieler nicht die Hände verwenden dürfen, ist es umso schwieriger, einen Ball nach dem Aufsetzen zu kontrollieren und es ist möglich, dass man dadurch einen Ballverlust erleidet, der schlimmstenfalls zu einem gefährlichen Gegenangriff führt.

Ein Kind, welches vor Spielbeginn mit einem Profi-Spieler Hand in Hand auf das Spielfeld läuft. Meist sind das Kinder von Jugendmannschaften anderer Amateur-Vereine, die nicht nur als Auflaufkind ins Stadion kommen, sondern zu gesonderten Konditionen danach auch das Spiel von der Tribüne aus ansehen können.
Die Auflaufkinder wurden eingeführt, um den Nachwuchs miteinzubeziehen und ihnen eine Freude zu bereiten. Teilweise tragen alle Auflaufkinder die Trikots der Heimmannschaft, manchmal trägt nur die Hälfte dieses Trikot und die andere Hälfte das Trikot der Gäste.

Der Anstoß-Punkt ist jener Punkt im Mittelkreis, der sich genau in der Mitte des Spielfelds befindet und an dem der Spielbeginn, der Beginn der zweiten Halbzeit und das Spiel nach jedem Tor fortgesetzt wird. Der Mittelkreis, der den Anstoß-Punkt um einen Radius von 9,15 Meter umschließt, dient als Abgrenzung und zeigt an, wo sich die Spieler befinden müssen, die nicht am Anstoß mitwirken.

Bevor das Spiel beginnt, wird zwischen den beiden Kapitänen der jeweiligen Mannschaft eine Münze geworfen und damit entschieden, wer den Anstoß ausführen darf und wer auf welcher Seite anfangen will. Entscheidet sich ein Kapitän für die Platzwahl, hat die gegnerische Mannschaft automatisch Anstoß und umgekehrt.
Der Anstoß wird am Mittelpunkt ausgeführt und nur 2 der anstoßenden Spieler dürfen sich dabei im Mittelkreis befinden, bis der Ball berührt wurde. Der ausführende Spieler darf den Ball nicht ein zweites Mal hintereinander berühren, dazu stehen im Mittelkreis auch zwei Spieler der anstoßenden Mannschaft.

Durch den Anpfiff gibt der Schiedsrichter mittels einer Trillerpfeife das Startsignal für das Spiel.
Vor dem Anpfiff wird zwischen den Kapitänen der beiden Mannschaften eine Münze geworfen und entschieden, wer den Anstoß ausführen darf. Von der anstoßenden Mannschaft dürfen nur 2 Spieler im Mittelkreis stehen, sobald der Anpfiff ertönt ist und der Ball gespielt wurde, beginnt das Spiel und alle weiteren Spieler dürfen den Mittelkreis betreten.

Als Abwehrspieler werden die Spieler bezeichnet, die den Ball vom eigenen Torwart fernhalten sollen und die gegnerischen Angreifer mit Zweikämpfen stören und mit dem richtigen Decken daran hindern sollen, an den Ball zu gelangen.
Es gibt dabei zwei grundsätzliche Arten, wie man im Fußball deckt. Zum einen die Manndeckung, zum anderen die Raumdeckung. Bei der Raumdeckung kommt es vor allem auf das Stellungsspiel und das richtige Timing an. Es gibt in einer Abwehr Innenverteidiger und Außenverteidiger. Beide nehmen auch am Offensivspiel der Mannschaft teil. Die Innenverteidiger tun dies gerne aufgrund ihrer Größe bei Standardsituationen der eigenen Mannschaft, die Außenverteidiger schalten sich auch während des laufenden Spiels oft vorne mit ein und versuchen durch Schnelligkeit über die Flügel zu kommen und gute Flanken in den gegnerischen Strafraum zu schlagen.

Als Abwehrchef wird jener Spieler bezeichnet, der die Aufgaben in der Abwehr koordiniert. Er weißt die Mitspieler in der Defensive an, wann sie zum Beispiel in der Abseitsfalle heraus laufen sollen oder wer welchen Spieler, insbesondere bei Ecken und Freistöße, decken soll.
Der Abwehrchef handelt in der Regel nicht allein, sondern sorgt nur dafür, dass die Vorgaben des Trainers im Spiel umgesetzt werden, weil dieser von der Trainerbank nur bedingt Einfluss auf das Spiel in einem bestimmten Moment nehmen kann.

 

Zum Abstoß kommt es, wenn der Ball über die Torauslinie geht und ein Spieler der angreifenden Mannschaft den Ball zuletzt berührt hat.
Die verteidigende Mannschaft darf dann den Ball an einem beliebigen Platz im Torraum absetzen und den Abstoß ausführen. In aller Regel wird dieser vom Torhüter ausgeführt, um auf dem Spielfeld mehr anspielbare Mitspieler zu haben. Bei der Ausführung ist darauf zu achten, dass der Ball aus dem Strafraum raus gespielt werden muss und dann von einem anderen Mitspieler angenommen wird.
Verlässt der Ball beim Abstoß nicht den Strafraum, wird er wiederholt. Verlässt er den Strafraum und wird danach direkt wieder vom ausführenden Spieler berührt, gibt es einen Freistoß. Theoretisch ist es möglich, mit einem Abstoß ein Tor zu erzielen und bei der Ausführung kann man nicht ins Abseits geraten.