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Jede Fußballmannschaft hat eine bestimmte Aufstellung. Zu Beginn eines Spiels wird diese mit Startaufstellung bezeichnet und sie beschreibt, welche Spieler auf dem Platz stehen und in welcher Formation sowie auf welchen Positionen die einzelnen Spieler spielen.
Die Aufstellung wird vom Trainerteam erstellt, verantwortlich verzeichnet sich letztendlich nur der Cheftrainer. Wie die Aufstellung auf dem Spielfeld aussieht, kann jedes Trainerteam für sich selbst entscheiden, man hat allerdings auch wenige Regeln zu befolgen. Zum Beispiel darf eine Aufstellung aus 10 Feldspielern und 1 Torwart bestehen.

Von einem Alibipass spricht man, wenn ein Spieler einen Pass zum Mitspieler spielt, obwohl es nicht zwingend einen Sinn ergibt. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn sich ein Spieler nicht traut auf das Tor zu schießen und den Ball darum lieber dem Mitspieler zu spielt.
Auch bei einem Pass kann es der Fall sein, dass sich kein Spieler traut, einen Fehlpass zu spielen und sich alle Spieler deshalb immer selbst den Ball zuspielen.

Im Fußball gibt es entweder ein Heimspiel oder ein Auswärtsspiel. Das Heimspiel findet im eigenen Stadion statt und hier ist das Spiel für die Heimmannschaft meistens leichter als für die Auswärtsmannschaft. Dies liegt vor allem daran, weil die Heimmannschaft stets ihre Fans im Rücken hat, weshalb man da auch vom „12. Mann“ spricht. Außerdem ist gut zu beobachten, dass Auswärtsteams in der Regel defensiver und auf Konter spielen. Die Mannschaften richten ihre Taktik also auch daran aus, ob sie zu Hause spielen oder in fremden Stadien.

In den meisten Sportarten, in denen es ein Liga-System gibt, müssen die Mannschaften um einen Abstieg bangen. Dabei steigen die schlechtesten beziehungsweise erfolglosesten Mannschaften einer Liga in die nächstuntere Liga ab und spielen ab der nächsten Saison nur noch in dieser Liga.
Wie viele Mannschaften genau absteigen, hängt vom Land, der Liga, dem Verband und vielem weiteren ab. In den deutschen Profiligen ist die Regelung seit einigen Jahren so, dass die letzten zwei Plätze einer Liga am Ende der Saison absteigen. Die drittschwächste Mannschaft hat noch die Chance, in der Relegation die Klasse zu halten. Das Gegenteil vom Abstieg ist der Aufstieg. Hier steigen die ersten zwei Mannschaften in die höhere Liga auf und der drittplatzierte darf in die Relegation.

Als Aufbauspiel bezeichnet man die Art und Weiße wie eine Mannschaft den Ball von den hinteren Reihen nach vorne bringen. Dies kann ein langsames Aufbauspiel ebenso beinhalten wie einen direkten Angriff.
Wichtig beim Aufbauspiel ist, dass die komplette Mannschaft mitzieht und der Trainer die verschiedenen Varianten gut im Training einstudiert hat. Im Gegensatz zur Konter-Spielweise beherrschen das Aufbauspiel vor allem spielstarke Mannschaften. Neben den Feldspielern muss auch der Torhüter ein gutes Auge für das Aufbauspiel haben. Nicht umsonst gelingt es hin und wieder einigen Torhütern, als Vorlagengeber in der Scorer-Liste aufzutauchen.

Wenn ein Spieler (egal in welcher Sportart) schon vorausahnen kann, wo der Ball auftreten wird oder welchen Mitspieler sein Gegenspieler wohl anspielen wird, dann hat er eine gute Antizipation.
Man spricht dabei auch von der Fähigkeit, das Spiel zu lesen. Anders als man vermuten könnte, kann dieser Instinkt trainiert werden. Spieler, die gut antizipieren können, bestechen vor allem durch ein gutes Stellungsspiel und dadurch, wodurch sie schnell in das Spiel eingreifen können und damit eventuell sogar einen gefährlichen Konter einleiten könnten.

Abstauber gelten als die wohl unattraktivste Form von erzielten Toren.
Ein Abstauber-Tor ist meistens ein Treffer, bei dem der Torschütze am wenigsten beigetragen hat, obwohl er derjenige war, der den Ball ins Tor beförderte. Ein Abstauber ist im Grunde genommen ein Tor, bei dem der Torschütze nur noch seinen Fuß hinhalten muss. Meistens ging davor ein Gerangel im gegnerischen Strafraum umher und der Ball kam dann zufällig auf den Fuß des Stürmers. Neben den Stürmern können aber auch Verteidiger und andere Positions-Spieler solche Abstauber-Tore machen, zum Beispiel nach einem Eckball.
Wenn ein Spieler viele Tore dieser Art macht, hat das weniger mit Glück, sondern mit guter Antizipation zu tun.

Ein Außenstürmer wird häufig auch als Flügelstürmer bezeichnet. Er ist anders als der Mittelstürmer nicht nur vor dem Tor zu finden, wo er auf Abstauber-Tore wartet, sondern versucht auf dem Flügel für viel Wirbel zu sorgen und ist auch viel häufiger als Vorlagengeber an einem Tor beteiligt.
Im Gegensatz zu einem Flügelspieler im Mittelfeld kann sich der Außenstürmer voll und ganz auf die Offensive konzentrieren. Mit dem Einsetzen von 2 Außenstürmern kann ein Trainer nur eine einzige Sturmspitze aufstellen und trotzdem für viel Variabilität im Sturm sorgen.

Als Außenrist wird die Außenseite des menschlichen Fuß bezeichnet. Ebenso wie mit dem Innenrist oder dem Spann kann man auch mit dem Außenrist einen Pass spielen oder den Ball auf das Tor schießen. Das ist relativ einfach und schnell erlernbar, birgt aber ein höheres Verletzungsrisiko und der Ball ist schwerer kontrollierbar. Wenn man den Ball aber gut trifft, nimmt er eine sich drehende Flugrichtung und ist daher für den Torhüter schwer einzuschätzen. Darum wird ein Außenrist-Schuss gerne von technisch begabten Spielern durchgeführt, ein bekanntes Beispiel war Roberto Carlos. Ein Außenrist-Pass ist weit weniger problematisch, da es hier meist nur darum geht, den Ball schnell zu einem neben sich stehenden Mitspieler zu schieben.

Wenn ein Spieler eines Teams das Spiel verlässt und ein anderer aus dem Team ihn ersetzt, spricht man von einer Auswechslung. Eine Auswechslung kann vom Trainer etwa freiwillig vollzogen werden, wenn ein Spieler keine gute Leistung bringt, die Kondition nicht reicht oder der Spielstand eine andere Taktik erfordert. Wenn ein Spieler mit einer Gelben Karte vorbelastet ist und kurz davor ist, die Gelb-Rote zu bekommen, ist der Trainer ebenfalls gut beraten, mit einer Auswechslung zu handeln. Verletzt sich ein Spieler, dann muss er notgedrungen ausgewechselt werden. Jedes Team darf in den Pflichtspielen drei mal einen Spieler von der Bank bringen. Hat sie ihr Wechselkontingent schon aufgebraucht und verletzt sich ein weiterer Spieler, muss das Team von nun an in Unterzahl spielen.